Bärlauch

Allium ursinum – Von allen wegen des knoblauchigen Geschmacks geliebt.

Der Bärlauch ist eine mehrjährige krautige Pflanze mit weißen Blüten. Sie kommt ursprünglich aus Europa und kann eine Wuchshöhe von bis zu 50 cm erreichen. Verwendet werden die frischen Blätter, die einen markanten Knoblauchgeruch besitzen.

 

Verwechslungsgefahr


Trotz der leichten Identifikation durch den typischen Geruch, der beim Reiben der Blätter entsteht, wird Bärlauch beim Sammeln immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabs verwechselt. Diese drei Pflanzen sind äußerst giftig und es kommt immer wieder zu teils tödlichen Vergiftungen. Der ungiftige Wunder-Lauch mit ähnlichem Geruch wird gelegentlich als Bärlauch bezeichnet.

 

 

In der Küche


In der Küche wird frischer Bärlauch für Suppen, Salate, Kräuterbutter, Pesto, Käse und Soßen verwendet. Wichtig dabei ist, dass der Bärlauch erst am Ende des Garungsprozesses zugegeben wird, da er sonst an Aroma verliert.

 

In der Heilkunde


Bärlauch ist verdauungsfördernd, senkt den Cholesterinspiegel, wirkt leicht antibiotisch und schleimlösend bei Erkältungen und Bronchitis.

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Literatur